Singles zum Trost und zum Trotz

Rena Schwarz und "Opfer" Uwe, der sich königlich amüsiert hat

Rena Schwarz und „Opfer“ Uwe, der sich königlich amüsiert hat.

Rena Schwarz unterhält ihr Publikum auf sehr persönliche Weise

Es ist nicht die Dichte der Gags, die Rena Schwarz Auftritt in der Spindel zu einem Erlebnis machen. Auch das Thema, die Nöte der vielen Singles, ist es nicht . . . „Jung?Attraktiv . . . und übrig!“ heißt ihr Programm und sofort, als sie auf die Bühne kommt, fragt sie: „Wer noch?“ Ganz freundlich, so dass niemand Angst hat, sich zu outen.

„Uwe“, gehört dazu, Rena begrüßt ihn ganz persönlich mit Handschlag, und er, er hat auch kein Problem damit, wenn sie von der Bühne herunter von den „Vibrations“ schwärmt, die die Begegnung in ihr ausgelöst hat. Auf so persönliche Weise nimmt sie auch „Guido“ und „Achim“ mit in die Show, und „Andreas“, der 35 Jahre verheiratet ist. Sie alle werden einbezogen in die charmanten, gut beobachteten und originellen Geschichten um die Schwierigkeiten, das Single-Dasein zu beenden oder wenigstens zu überleben: „Meine Tante fragt mich bei jeder Hochzeit hämisch: „Na wer ist denn die nächste“ – die unter die Haube kommt. Ich frage sie inzwischen zurück. Auf Beerdigungen.“ Und das sie sich die Namen bis zum Schluss merkt und nicht durcheinander bringt, das ist etwas Besonderes!

Es ist ihr fünfter oder sechster Auftritt in der Spindel in Gladbach. Der Verein um Tacettin Binici lud ursprünglich zu Kabarettveranstaltungen ins Haus Erholung, war zwischenzeitlich im TiG untergekommen und hat nun im Don Antonio an der Engelblecker Straße ein neues Domizil (mit einem schlecht beheizten Saal, meine Nase läuft!) gefunden.

Nächste Aufführung in der Spindel: Reiner Kröhnert „Kröhnerts Krönung“ am 28. Februar um 20 Uhr. www.die-spindel.de

http://www.rena-schwarz.de/