2. Tag: Gargellen und kulturelle Betrachtungen

Dass am Montag schlechtes Wetter sein sollte, hatte man vorhergesagt.

Von Susanne Böhling

Aber das merkten wir nach dem Aufstehen erst mal noch nicht. Bei strahlendem Sonnenschein gingen wir zum Bäcker und bemerkten schnell kulturelle Besonderheiten der Österreicher:

Frisches Gras von der Wiese

Ein Mann und eine Frau rechen Gras zusammen

Frisch gemähtes Gras wird zum Verfüttern von der Wiese geholt Foto: © Susanne Böhling

Öfter als bei uns stehen die Kühe im Stall und man holt frisches Gras von der Wiese. Die Ursache: Die Höfe befinden sich in den Ortschaften – sie liegen nicht voll arrondiert in ihren Feldern, wie bei uns am Niederrhein. Es würde den Verkehr aufhalten, würde man sie vor und nach dem Melken auf die Weide treiben. In Bayern wird es ähnlich gehandhabt wie hier in Österreich.

Blumenschmuck an den Häusern

Auffällig auch, wie prachtvoll der Blumenschmuck an den Häusern gestaltet ist. Also wenn mir das mit dem Gras füttern relativ egal ist und vielleicht bei uns auch unnötig, das mit den Blumen an den Häusern könnten die Hausbesitzer am Niederrhein ruhig mal nachmachen.

Oft sieht man Kapellen am Weg, die einen sehr gut gepflegten Eindruck machen.

Kapelle in Wald am Arlberg

Kapelle in Wald am Arlberg Foto: © Susanne Böhling

Wir nehmen das Frühstück auf der Terrasse ein. Doch ein Blick nach Osten zeigt deutlich, dass es bald regnen wird.

Wolken schieben sich vor die Sonne

Wolken schieben sich vor die Sonne  Foto: © Susanne Böhling

Aufbruch nach Gargellen

Dennoch brechen wir nach dem Frühstück nach Gargellen auf. Als wir endlich unseren Parkplatz erreichen, fallen bereits dicke Tropfen vom Himmel. Rolf will sich nicht einschüchtern lassen, wir wollen uns fertig machen für die erste Wanderung, da fängt es an zu schütten!!!!! Ich flüchte ins Auto, aber Rolf versucht, das Wetter mit einem Regentanz umzustimmen.

Blick durch die Windschutzscheibe bei Regen in Gargellen

Blick durch die Windschutzscheibe bei Regen in Gargellen. Foto: © Susanne Böhling

Ein paar Minuten später lässt es nach, wir gehen los, der Regen hört auf. Aber bereits nach zirka 200 Höhenmeter kehren wir um, und zurück am Auto, geht es wieder los. Allerdings beruhigt es sich später wieder, als wir Gargellen verlassen und nach Bludenz fahren, wo wir einkaufen wollen.

Zucker- und Mehlkultur

Sicher ist der Laden, in dem wir einkaufen ein super Supermarkt, so einer, der immer eine besonders große Auswahl führt. Aber als ich Mehl suche, damit ich mal Pfannekuchen backen kann, bin ich doch erstaunt!!!

Einkaufen auf dem Weg von Gargellen nach Wald

Das lässt das Herz eines Zuckerbäckers höher schlagen. Foto: © Susanne Böhling

Einkaufen auf dem Weg nach Gargellen

Mehlsorten, die wir gar nicht kennen, finden sich im Supermarkt-Regal Foto: © Susanne Böhling

Foto: © Susanne Böhling

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