Wandern über der Wupper

Über den Bergischen Weg gingen wir von Burg bis zur Diepentalsperre 15 Kilometer lang steil bergauf und bergab.

von Susanne Böhling

Der Bergische Wanderweg – ein Projekt von Gudrun Brauwers

Wanderschwalbe Gudrun Brauwers hat auch den Bergischen Wanderweg auf ihrem Plan

Wanderschwalbe Gudrun Brauwers (rechts) hat auch den Bergischen Wanderweg auf ihrem Plan

Gudrun Brauwers hatte uns eingeladen, sie ein Stück des Wegs zu begleiten. In Etappen erwandert sie den Bergischen Weg und hat damit in Essen am Baldeneysee begonnen. Diesmal ging es 15 Kilometer von Burg (Solingen) bis zur Diepentalsperre. Außer ein paar von uns Wanderschwalben begleiteten sie noch Heike, eine ihrer Freundinnen, sowie Irina und Jelena, zwei junge Frauen, die sie von der Arbeit kennt.

Vielleicht bekommen die Wanderschwalben bald Zuwachs. Jelena und Irina haben Geschmack gefunden am Wandern mit Gudrun Brauwers

Vielleicht bekommen die Wanderschwalben bald Zuwachs. Jelena und Irina haben Geschmack gefunden am Wandern mit Gudrun Brauwers und werden in Zukunft vielleicht öfter dabei sein.

Wir trafen uns in Unterburg, am Parkplatz an einer Seilbahn.

Unser Ausgangspunkt für den Bergischen Wanderweg

Die Seilbahn in Unterburg, Stadtteil von Solingen – und ein zu tief abgemähter Uferbewuchs der Wupper.

Die wir nicht benutzten. Die uns aber schon hätte zeigen können, dass und wie steil es von nun an bergauf ging. Ich hätte es nie vermutet, dass so ganz in der Nähe des brettebenen Niederrheins solche Höhen erwandert werden können.

Gewässerkunde inklusive

Mit Susanne Leese-Bartram haben wir eine Fachfrau in unseren Reihen, die unseren Blick für die Pflege von Gewässern schärft. An der Wupper in Burg gab es zu bemängeln, dass bis zum äußersten Uferrand hinunter gemäht worden war.

Höhen über der Wupper

Wir hatten tolle Aussichten, auch wenn das Wetter etwas trüb war und Bäume, Äste, Blätter die freie Sicht beeinträchtigten.

Susannes Bemerkungen und Ausführungen machten uns klar: Auch die vielen kleinen Bäche sind nicht „reine Natur“, die Landschaft wird gepflegt – und ist somit vom Menschen geprägt.

Totholz im Gewässer

So erkennen wir seitdem auch, wenn Totholz im Gewässer belassen wurde. Das erweitert den Lebensraum von Lebewesen. Die Zahl der ansiedelnden Arten steigt. „Totholz im Gewässer“ war der prägende Ausdruck des Tages.

Ein Rastplatz – Rüdenstein

Herbstidyllen

Um 16.30 Uhr erreichen wir Haus Diepental an der gleichnamigen Talsperre, unser Ziel.

 

Unser Ziel - Haus Diepental

Unser Ziel – Haus Diepental

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